Trojaner werden immer gefährlicher. Mit immer neuen Tricks versuchen Schadprogramme wie Trojaner, sich heimlich auf die Festplatten ahnungsloser Computeranwender zu schleichen. Umso wichtiger ist es, sich umfassend vor der Bedrohung zu schützen.
Wie gelangen Trojaner auf die Festplatte?
Trojaner sind Schadprogramme für Computer, die als harmlose Software getarnt daherkommen. Sie versuchen, sich unbemerkt auf der Festplatte zu installieren. Tatsächlich führen diese Programme aber nicht nur nützliches aus. In Wahrheit geht es vor allem darum, dass im Hintergrund unbemerkt schadhafte Funktionen ausgeführt werden. Das beginnt bei harmlosen Dingen, wie zum Beispiel dem Vollschreiben der Festplatte mit sinnlosen Dingen. Andere spähen Passwörter aus, indenen sämtliche Tastatureingaben mitgeschrieben werden. Richtig teuer kann es werden, wenn ein solches Programm die Bankkontodaten ausspioniert und jemand anderem Geld vom Konto ins Ausland transferiert.
Mit dem richtigen Benutzerkonto das Risiko reduzieren
Viele Computerbesitzer arbeiten gerne mit einem sogenannten Administratorkonto. Als Administrator hat man das Recht, alle möglichen Veränderungen am Computer vorzunehmen. Dazu gehört auch die Installation von Programmen und damit auch von Trojanern. Windows 7 zeigt zwar inzwischen dem Benutzer an, wenn ein Programm installiert werden soll. Es ist aber sicher nur eine Frage der Zeit, bis Hacker diesen Schutz umgehen können. Besser ist es daher, mit einem eingeschränkten Benutzerkonto die Arbeiten des Alltags zu erledigen. Dazu legt man sich einfach einen weiteren Benutzer über die Systemsteuerung an und wählt “eingeschränkte Rechte” aus. Will man dagegen Arbeiten am System, wie die Installation neuer Software oder Updates durchführen, loggt man sich mit dem Administratorkonto ein und verfügt über alle notwendigen Rechte.
Durch umsichtiges Verhalten Trojanern trotzen
Es ist beswonders wichtig, regelmäßige Updates des Betriebssystems auszuführen. Insbesondere die Sicherheitsupdates helfen, den Computer vor unerwünschten Eindringlingen zu schützen. Ebenso sollte man darauf achten, dass man nur Programme installiert, die von vertrauenswürdigen Quellen stammen. Bei E-Mails von unbekannten Absendern ist ebenfalls höchste Vorsicht geboten. Trojaner werden gern als Anhang verschickt. Der Dateiname klingt meisten harmlos, in Wirklichkeit versteckt sich jedoch bösartige Software dahinter. Am besten ist es, solche E-Mails direkt zu löschen. Auch über dubiose Internetseiten können Trojaner auf die Festplatte gelangen.
Ein aktuelle Anti-Viren Software installieren
Anbieter von Antiviren Software gibt es inzwischen viele. Dabei werden sowohl kostenpflichtige “Rundum-Sorglos-Pakete” angeboten als auch kostenfreie Lösungen. Dabei können die kostenlosen Programme den Bezahlpaketen in Sachen Virenschutz durchaus das Wasser reichen. Die Bezahlpakete enthalten meistens weitere Tools, beispielsweise eine Firewall oder eine Schutz vor unerwünschter Werbung. Die kostenlosen Programme beschränken sich dagegen häufig auf den reinen Virenschutz. Dieser ist aber nicht weniger wirkungsvoll als bei Kauflösungen. Das Anti-Viren-Programm überwacht laufend die Festplatte und prüft neue Dateien auf alle bekannten Viren. Schadhafte Dateien werden gelöscht bevor sie endgültig abgespeichert werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit die gesamte Festplatte zu überprüfen, da ständig neue Viren und Trojaner dazukommen. Aus diesem Grund sind tägliche Updates der Antiviren Software ein absolute Muss.
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