Die 90er Jahre sind längst vorbei. Und damit auch die Zeiten, in denen ein Internetzugang noch ein kaum verbreitetes Phänomen einer neuen Ära war. Inzwischen greifen sehr viele Menschen nicht nur von zu Haus, sondern auch unterwegs mit ihrem Handy auf das Internet zu.
Eigene Seite leicht gemacht
Was allerdings immer noch nicht jeder hat, ist eine eigene Webseite. Für die meisten dürfte das kein großer Verlust sein, schlicht weil sie keine Webseite brauchen. Einige Internetnutzer gibt es aber doch, die vielleicht gerne eine eigene Seite hätten. Sei es ein Blog, um die Welt am eigenen Leben teilhaben zu lassen oder ein Shop, um selbstgemachte Produkte zu vertreiben. Dabei ist das so einfach geworden. Einen eigenen Internetauftritt zu kreieren, ist heut auch kein echtes Problem mehr. Mit verschiedenen Programmen lassen sich unter zu Hilfenahme diverser Module und Vorlagen mit wenigen Klicks die unterschiedlichsten Webseiten erschaffen. Dabei sind durchaus auch komplexere Seiten möglich, ohne Kenntnisse von Programmiersprachen oder Webdesign. Mit sogenannten Content Management Systemen (CMS) können recht simpel Internetseiten verschiedenster Komplexitätsgrade gebastelt werden. Sogar der Internetauftritt des Weißen Hauses wurde mit Drupal, einem solchen CMS, erstellt.
Wie es funktioniert
Zunächst muss man sich einmal um Webspace kümmern, also um einen Platz, an dem die eigene Seite im Internet dann platziert werden kann. Bei vielen größeren Anbietern gibt es auch Komplettpakete. Dort ist dann eine Domain, also die Adresse, unter der die Seite letztlich erreichbar ist, der Webspace und noch ein eigenes Programm für das Design der Seite enthalten. Meistens beinhaltet das Paket auch noch einige E-Mail-Adressen. Die Erstellung der Internetseite läuft dann mit diesen Paketen so ab, dass man zunächst einige Basiseinstellungen vornimmt. So werden die Grundfarben und der grundsätzliche Aufbau der Seiten bestimmt. Danach geht es an das Feintuning. Dabei können dann Bilder, Videos und andere Inhalte der Seite hinzugefügt werden. Das passiert im Wesentlichen im Drag & Drop Verfahren. Dinge, die man auf der Seite haben will, werden also einfach mit der Maus an die Stelle gezogen, wo sie hin sollen. Diese Paket-Lösungen sind ein guter Einstieg, bieten aber für größere Seiten mit etwas komplexerem Inhalt nicht das, was eigentlich nötig wäre.
Mehr Tiefe
Wer etwas mehr ins Detail gehen möchte, der sollte sich einem der angesprochenen CMS widmen. Man braucht hiervor keine Berührungsängste zu haben. Die Systeme sind frei und daher habe sie auch eine große Community. In diversen Foren tauschen sich die Nutzer darüber aus, wie Probleme gelöst werden können. Auch bei Youtube und anderen Video-Portalen sind Tutorials zu finden, in denen erklärt wird, wie in verschiedenen Fällen vorzugehen ist. Nutzer aus der Community erstellen oftmals auch selbst Module und Vorlagen, mit denen die Gestaltung der Seiten dann vereinfacht wird oder erweiterte Funktionen möglich werden. Am besten ist es, man schaut sich zuerst einmal andere Seiten aus einem ähnlichen Themenbereich an, aus dem man die eigene Internetpräsenz plant. Dort kann man sich Inspiration holen. Anschließend kann mit den gewonnenen Eindrücken dann die Erstellung der eigenen Seite in Angriff genommen werden.
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